Bärlauch – Rotwein – Marinade für Lamm – Braten

kann auch für Rinderbraten, Schweinerollbraten usw. Verwendung finden.
(für Geflügelbraten Putenrollbraten z.B. bitte Wei9wein verwenden, ansonsten w. O.)

Zutaten:
1 Fl (0,7 Ltr.) Californischen Rotwein (Weißwein),
20 große Blätter Bärlauch oder 2 EL grob gehackten TK-Bärlauch, 1 mittelgroße Zwiebel, 10 schwarze Pefferkörner, 5 Pimentkörner, 1 Tl Senfsaat, 1 ganzer Sternanis

frischen Bärlauch grob hacken, Zwiebel in Ringe schneiden und mit den Gewürzen in eine tiefe Schüssel. Braten hineinlegen und mit dem Wein bedecken. Zugedeckt im Kühlschrank 24 Stunden marinieren. Braten aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und mit Küchenrolle trocken tupfen (spritzt sonst!) In Olivenöl oder Butterschmalz von Allen Seiten braun anbraten. Bratensatz mit etwas Marinade ablöschen, aufkochen lassen. Der Boden sollte ca. ½ bis 1 cm hoch bedeckt sein. Braten hineingeben und im Backofen garen, dabei von Zeit zu Zeit mit dem Bratensaft begießen, evtl. Marinade erwärmt!!! Zufügen, aber immer nur soviel, dass der Boden höchstens ½ bis 1 cm bedeckt ist!!! Ansonsten wird das Fleisch hart bzw. trocken!
Die besten Ergebnisse erzielt man mit einem hineingesteckten Fleischthermometer! (Im Supermarkt oder Kaufhaus – Küchenabteilung) erhältlich.

Da die Garzeiten in Bezug auf Fleischart, bzw. Größe des Bratenstücks sehr unterschiedlich sein können, noch ein kleiner Trick: wenn kein Braten-Thermometer vorhanden,
Backofentemperatur nicht über 120 ° C! Mit einem Schaschlikspieß oder dünner Metall – Stricknadel in den Braten bis ca. zur Mitte einstechen.
Austretende Flüssigkeit:
rot = Braten noch nicht gar. Nur bei Rind-Fleisch (Roastbeef) geeignet, Fleisch innen noch rot!
rosa = Braten fast gar, bei Lamm erwünscht, wenn innen noch rosa
hellrosa = Braten (Rind, Lamm) gut! Nicht länger braten, da sonst das Fleisch u.U. zäh wird.
hell = Fleisch (Pute, Huhn, Schwein) durchgegart, Braten sofort aus dem Backofen nehmen.

Bei Allen 4 Variationen: Braten in Alufolie einwickeln, gut abgedeckt (in Zeitungspapier einrollen und unter der Bettdecke ca. 15 Min ruhen lassen, damit sich der Bratensaft verteilt. Erst dann anschneiden (aufschneiden).

Beilagen nach Wunsch – zu Lamm passen besonders gut Prinzessbohnen in zerlassenem (ausgebratenem) Speck, Rosenkohl, bedingt auch Rotkohl. Das aber eher im Herbst/Winter